Recht und Sicherheit im Fokus

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Effizientere Produktion, schnellere Rechnungsabwicklung, Kostensenkungen: die Digitalisierung birgt für Unternehmen viele positive Effekte. Dennoch bezeichnen fast 30 Prozent der deutschen Unternehmen rechtliche Unsicherheiten als Erschwernis bei der Unternehmensdigitalisierung. Und auch die Umsetzung sicherer und zuverlässiger IT-Prozesse fordert viele Betriebe heraus.

 „IT-Sicherheit und Recht“ stehen daher ab März im Blickpunkt bei Mittelstand-Digital: Auf der Mittelstand 4.0-Regionalkonferenz am 15. März in Chemnitz geht es vor allem um die rechtssichere Gestaltung der Digitalisierung. Unter dem Motto „Sicher Betrieb Machen! – Datenhoheit, Datensicherheit, Datenschutz in der Praxis“ wird einen Tag lang demonstriert und diskutiert, wie die Digitalisierung (rechts-)sicher gelingt. Die Besucher erwarten Berichte von Unternehmen, die ihre praktischen Erfahrungen und Erfolgsrezepte darstellen, sowie ein sogenanntes Live-Hacking, bei dem ein Angriff auf Maschinen und Anlagen simuliert wird. Außerdem steht auch die Datenschutz-Grundverordnung auf dem Programm, die ab Mai umgesetzt werden muss – Unternehmen, die sich bislang noch nicht mit ihr auseinandergesetzt haben, bietet die Regionalkonferenz Orientierung. Unter anderem zu diesem Thema berichtet auch das neue Themenheft „IT-Sicherheit und Recht“, das auf der Veranstaltung in Chemnitz veröffentlicht wird. Die vierte Ausgabe des Mittelstand-Digital-Themenheftes bietet wieder eine Mischung aus Praxisbeispielen, Expertenbeiträgen und Unterstützungsangeboten für kleine und mittlere Unternehmen.

Unternehmer können sich kostenfrei für die Mittelstand 4.0-Regionalkonferenz in Chemnitz anmelden: https://betrieb-machen.de/veranstaltungen/regionalkonferenz/ 

Das Themenheft ist ab dem 15. März auch online abrufbar: http://www.mittelstand-digital.de/DE/Begleitforschung/Veroeffentlichungen/broschueren.html  

Neu bei Mittelstand-Digital

Seit Anfang des Jahres leitet Martin Lundborg bei der WIK GmbH die Begleitforschung von Mittelstand-Digital. Herr Lundborg arbeitete bis Ende 2017 für die Detecon GmbH (eine Beratungstochter der Deutschen Telekom) im Bereich Telekommunikation und Digitalisierung. Er hat bereits Projekte auf insgesamt fünf Kontinenten unter anderem für Ministerien, Behörden, Unternehmen und Branchenorganisationen geleitet. Der Wirtschaftswissenschaftler verfügt zudem über viel Erfahrung bei der Erarbeitung und Umsetzung von Projekten für kleine und mittlere Unternehmen. „Ich freue mich, als Teil der Begleitforschung einen Beitrag zum Erfolg der Förderinitiative Mittelstand-Digital leisten zu können und werde mich dafür einsetzen, dass künftig noch mehr kleine und mittlere Unternehmen die Digitalisierung als Chance sehen.“ Martin Lundborg hat die Stelle von Dr. Franz Büllingen übernommen, der die Begleitforschung über viele Jahre bis Dezember 2017 geleitet hatte.