PUBLIKATIONEN
Social Commerce – Verkaufen in den sozialen Medien
© Handelsverband Deutschland e.V. Öffentlichkeitsarbeit BMWK, DLR
Im Infoblatt „Social Commerce – Verkaufen, wo Kund:innen sind – direkt in den sozialen Medien“ des Mittelstand-Digital Zentrums Handel erfahren mittelständische Handelsunternehmen, wie sie soziale Medien als Verkaufskanal nutzen können – inklusive Tipps für erfolgreiche Social-Commerce-Inhalte.
Social Media ist aus dem Handel längst nicht mehr wegzudenken – doch was beschreibt der Begriff „Social Commerce“? Bei Social Commerce handelt es sich um den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen, die direkt über soziale Medien und deren Funktionen abgewickelt werden. Der Verkauf von Produkten auf Social Media verbindet also E-Commerce und soziale Medien auf völlig neue Weise. Nutzerinnen und Nutzer entdecken Produkte direkt in ihren Social-Media-Lieblingsplattformen und kaufen mit wenigen Klicks – oft ganz spontan. Für Unternehmen eröffnen sich so neue Chancen und Zielgruppen, die es gilt, durch Authentizität, Interaktion und mobile Optimierung an das Unternehmen zu binden. Dabei sind Strategie, Kreativität und eine kontinuierliche Auswertung der Ergebnisse gefragt. Richtig eingesetzt wird Social Commerce so zu einem wirkungsvollen Bestandteil der digitalen Verkaufsstrategie.
Erfolgsstrategien im Social Commerce
Doch wie können KMU verschiedene Strategien einsetzen, um ihre Reichweite im Web zu steigern? Zum einen können Händlerinnen und Händler die gezielte Ansprache nutzen, die auf Social-Media-Kanälen möglich ist, da durch Werbeausspielungen bestimmte Personengruppen erreicht werden können, die gut zu den eigenen Produkten passen. Des Weiteren können Unternehmen Content einsetzen, um weitere Zielgruppen zu erreichen und so ihre Abverkäufe zu erhöhen. Einige Plattformen bieten zudem die Möglichkeit, direkt in der App Käufe vorzunehmen, wodurch die Conversion gefördert werden kann. Eine Conversion, also die Umwandlung eines Nutzers oder einer Nutzerin hin zu einem Käufer oder einer Käuferin, kann direkt zu Umsatzsteigerung führen, wenn sie den Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung beinhaltet.
Darüber hinaus ist es empfehlenswert, die passende Plattform für die Alterszielgruppe des Produktes zu wählen: Möchte man beispielsweise eine ältere Zielgruppe ab 50 Jahren ansprechen, sollte man eine andere Plattform wählen, als bei einer Ansprache von jungen Erwachsenen.
Andere Plattform, andere Funktionen
Die verschiedenen Social-Media-Plattformen bieten verschiedene Funktionen – doch welche sind in Deutschland nutzbar? Auf einigen Plattformen können Produkte mittlerweile direkt in Beiträgen, Stories oder Kurzvideos verlinkt werden.
Manche Plattformen ermöglichen es Nutzerinnen und Nutzern, durch Augmented-Reality-Funktionen die Produkte virtuell anzuprobieren. Dies wurde bereits mit Lippenstiften oder auch Sneakern erfolgreich getestet. Einige der genannten Funktionen auf den Plattformen sind jedoch erst ab einer bestimmten Mindestanzahl an Followerinnen und Followern verfügbar.
Was alle Plattformen eint: Sie benötigen durchdachte Inhalte. Doch wie gelingt dies den Handelsunternehmen, ohne zu viel Zeit investieren zu müssen? Wichtig ist: Authentizität vor Perfektion, zum Beispiel durch Behind-the-Scenes-Beiträge. Auch plattformspezifischer Content sollte beachtet werden. So setzen videozentrierte Netzwerke auf schnelle, kreative Formate, oft mit Trends oder Musik-Elementen. Informationsorientierte Plattformen bieten Raum für längere Texte, Diskussionen und Austausch. Es sollte außerdem darauf geachtet werden, dass Inhalte mobil optimiert sind (Mobile First). Für einen nachhaltigen Erfolg sollten Unternehmen außerdem die Messbarkeit sicherstellen und KPIs analysieren. Sie können dabei helfen, Strategien anzupassen und Erfolge beziehungsweise Misserfolge nachzuvollziehen.
Das vollständige Infoblatt mit detaillierten Einblicken sowie weiteren Informationen finden Sie hier.
Weitere Informationen:
Mehr vom Mittelstand-Digital Zentrum Handel