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KI-Idee, aber Ressourcen fehlen? KI-Servicezentren erleichtern Zugang
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KI-Anwendungen testen, Demonstratoren entwickeln oder leistungsfähige Rechenressourcen nutzen, ohne dafür selbst teure Infrastruktur aufzubauen: Vier vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderte KI-Servicezentren unterstützen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Start-ups mit Know-how, Rechenleistung, Beratung und Qualifizierung.
Von der ersten Idee bis zum KI-Demonstrator
Künstliche Intelligenz (KI) kann Prozesse effizienter machen, große Datenmengen auswerten und die Grundlage für neue Produkte und Dienstleistungen schaffen. Doch gerade KMU stehen bei der Umsetzung vor Hürden: Was tun, wenn eine gute Anwendungsidee vorhanden ist, aber KI-Wissen, Rechenleistung oder Entwicklungserfahrung fehlen?
Genau hier setzen die vier vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten KI-Servicezentren an. Sie stellen Unternehmen in solchen Fällen Infrastruktur und Expertise zur Verfügung. Das Spektrum reicht von Beratung über Schulung und leistungsfähige Rechner bis hin zur Entwicklung von Demonstratoren. Viele dieser Angebote können KMU derzeit kostenfrei nutzen.
Welches Zentrum der passende Ansprechpartner ist, hängt dabei auch vom eigenen Vorhaben ab.
KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg: Niedrigschwellig in KI einsteigen
Das am Hasso-Plattner-Institut angesiedelte KI-Servicezentrum Berlin-Brandenburg bündelt seine Angebote in Beratung, Weiterbildung und Infrastruktur. Unternehmen können sich beraten lassen, wenn sie KI in bestehende Prozesse integrieren oder ein konkretes KI-Projekt umsetzen möchten.
Für eigene Experimente stellt das Zentrum zudem Recheninfrastruktur zur Verfügung. Damit können KI-Modelle gehostet, Demonstratoren entwickelt oder Hardwarelösungen erprobt werden. Ein virtueller Showroom bietet darüber hinaus Zugang zu Modellen, Codes, Datensätzen und weiteren Ergebnissen aus Forschungs- und Projektarbeiten. Die Angebote sind kostenfrei.
WestAI: KI-Anwendungen testen und Demonstratoren entwickeln
WestAI richtet sich an KMU und Start-ups – unabhängig davon, ob bereits KI-Vorkenntnisse vorhanden sind oder nicht. Einen Einstieg bietet der „AI Concept Check“: Gemeinsam mit Fachleuten kann eine KI-Idee auf ihre Potenziale und Umsetzungsmöglichkeiten geprüft werden.
Darauf aufbauend reicht das Angebot von Beratung und Modell-Finetuning bis zur Entwicklung von Demonstratoren. Im sogenannten AI.Lab können Unternehmen multimodale und generative KI-Modelle ausprobieren. Hinzu kommen Schulungen zu leistungsfähiger Recheninfrastruktur des Forschungszentrums Jülich und der RWTH Aachen. Ein Schwerpunkt von WestAI liegt auf multimodaler KI, die neben Text auch Bild-, Audio-, 3D- und Sensordaten verarbeitet.
KISSKI: KI sicher und zuverlässig einsetzen
KISSKI richtet sich insbesondere an Unternehmen mit hohen Anforderungen an Datenschutz, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Der Schwerpunkt liegt auf sensiblen und kritischen Infrastrukturen wie beispielsweise Gesundheit oder Energie.
Neben Einstiegs- und Fachberatungen bietet KISSKI Hard- und Software-Ressourcen. Dazu gehören GPU-basierte Systeme für das Training und die Anwendung von KI-Modellen sowie eine gesicherte Umgebung zur Verarbeitung sensibler Daten. Unternehmen können sich zu Datenmanagement, Erklärbarkeit von KI oder der technischen Umsetzung beraten lassen. Hinzu kommen Schulungsangebote. Im Rahmen von Pilotprojekten können viele Services kostenfrei genutzt werden.
hessian.AISC: Von der Idee zum Proof of Concept
Das hessian.AI Service Center (hessian.AISC) in Darmstadt verbindet leistungsfähige KI-Infrastruktur mit Beratung und anwendungsorientierter Forschung. Unternehmen können auf GPU-Rechenkapazitäten zugreifen – beispielsweise, um große KI-Modelle zu trainieren oder einen Proof of Concept umzusetzen. Darüber hinaus unterstützt das Zentrum bei der Auswahl und beim Training von Modellen sowie bei der Optimierung von Machine Learning-Prozessen. Workshops, Seminare und Onlinekurse ergänzen das Angebot.
Sie haben eine KI-Idee? Sprechen Sie eines der Servicezentren an!
Sie möchten KI in Ihrem Unternehmen einsetzen? Die Idee muss noch nicht vollständig ausgearbeitet sein: Ob erste Machbarkeitsprüfung, Zugang zu Rechenressourcen, Unterstützung bei der Modellentwicklung oder Fragen zu Sicherheit und Datenschutz. Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der KI-Servicezentren informieren Sie gern über Beratungsangebote, Rechenressourcen und Schulungen: