Smarte Auswertung von Röntgenbildern in der industriellen Qualitätssicherung

Bauarbeiter schaut aus der Ferne auf eine Baustelle und hält Tablet in der Hand© Summer Paradive – stock.adobe.com

Röntgenbilder werden längst nicht nur in der Medizin genutzt. Auch in der Industrie kommt das Verfahren zum Einsatz, um Störungen und Fehler in Materialien zu entdecken, ohne die zu untersuchenden Bauteile dafür zerstören zu müssen. Diesen Vorteil der Röntgendurchstrahlprüfung wollte auch die Tesona GmbH & Co. KG zur Qualitätssicherung von Temperatursensoren nutzen, die in der Automobilbranche eingesetzt werden. Eine Herausforderung dabei: Die Helligkeitsunterschiede in Röntgenbildern basieren auf unterschiedlichen Dichten der Bauteile. Dieser Umstand erfordert eine aufwendige Anpassung klassischer Bildverarbeitungs-Tools.

Mithilfe der TU Ilmenau und des Mittelstand-Digital Zentrums Ilmenau hat das Unternehmen hierfür nun eine Lösung entwickelt: Verarbeitung und Auswertung der Röntgenbilder werden mithilfe einer kostenfreien Software realisiert. Auch die Auswertung der Längen, Winkel und Segmentierungen wird mit der Software umgesetzt, sodass sich die Prüfungen nun effizienter durchführen lassen. Alle Informationen zum Projekt gibt es hier .